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Schnellrestaurant McJesus!?

von Heidemarie Richter

Am 26,09.2015 startete unser Frauentreff+ ins zweite Halbjahr. Wie immer gab es ein leckeres und reichhaltiges Frühstück, das uns allen sehr mundete. Dieses Mal gab es zur Einstimmung ins Thema ein kleines Anspiel, bei dem das Team unter anderem auch tatkräftig durch den Mädchenkreis unterstützt wurde. 
Das Anspiel führte uns in das "Schnellrestaurant McJesus". Die verschiedensten Kunden gaben ihre Bestellung auf, wie sie ihren Jesus denn gerne hätten: da wurden der "Friede-Freude-Eierkuchen-Jesus" oder auch der "Kuschel-Jesus" bestellt, mit denen man sich so richtig wohlfühlen kann. Auch wurde die "Kinderportion Jesus" bestellt - ja nicht zuviel davon, aber so ein bisschen soll schon sein. Und auch der "Rache-Jesus" wurde gefordert, der für einen eintreten muss, wenn andere einem Böses wollen.

Alle Kunden wurden bedient. Bis eine Kundin kam, die den echten Jesus haben wollte - den Jesus, wie er in der Bibel beschrieben wird: heilig, gerecht, liebevoll, radikal, herausfordert - eben der Jesus, der den Hunger wirklich stillt und nicht nur für den Moment satt macht. Diese Kundin musste mit leeren Händen wieder gehen. Der echte Jesus war vor einigen Jahren bereits aus dem Sortiment genommen worden, mangels Nachfrage.

Nach diesem doch sehr symbolischen Anspiel wurde uns von Gabriele Zobeley beschrieben, was Jesus für uns wirklich sein will und was er durch seinen Tod am Kreuz für uns getan hat. Dass er uns liebt und dass er auch für uns kämpft, für uns beim Vater im Himmel eintritt und für uns den Weg gebahnt hat. Aber auch, dass er uns herausfordern möchte, um uns weiter zu bringen und uns als Personen wachsen zu lassen.

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