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"Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet..." (Mt 26,40b-41b)

von Ellen Schmieg

Immer für eine Stunde hatten sich ein oder zwei Personen gefunden, die in dieser Stunde im Gebet Jesu Leidensnacht begleitet haben. 
Auch wenn diese Nacht bereits tausende von Jahren zurück liegt, hat das was sie bewirkt hat, heute immer noch Bestand. Denn auch für unsere Schuld, die wir doch im hier und heute leben, hat Jesus all die Folter und den Schmerz und letztlich den Tod, auf sich genommen.
Daran wollten wir uns erinnern und das tun, worum er uns gebeten hat: wachen und beten.
Besinnliche Musik und stimmungsvolles Kerzenlicht begrüßte die Beter bereits im Eingagnsbereich. Der Weg zum Gebetsraum - unserem "Raum der Stille" - säumte Blätter auf denen uns verdeutlich wurde, was uns von Gott trennt und wie durch Jesu Tod am Kreuz der Weg zu Gott für uns Menschen wieder offen ist.
Im Raum der Stille selbst lagen verschiedene Schriften aus, die helfen konnten sich tiefer mit dem Ostergeschehen zu beschäftigen. Die Bibel lag bereit, damit man die Ostergeschichte auch direkt nachlesen konnte. Oder auch ein Gesangbuch mit thematischen Liedern.
So war für jeden etwas dabei, um sich ganz persönlich hineinnehmen zu lassen in eine besinnliche Stunde des Gebets.
Der Karfreitags-Gottesdienst beschloss die Gebetsnacht.

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