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Gottes Geschenk

von Ellen Schmieg

Vor einigen Wochen hatte ich ein Erlebnis, dass eigentlich so alltäglich war und doch war es etwas besonderes, weil man es heutzutage so selten erlebt.
In dem Bürogebäude, in dem ich arbeite, sind mehrere verschiedene Firmen untergebracht. An einem Morgen hatte ich mir eine 6er-Packung großer (je1,5l) Wasserflaschen mit auf Arbeit genommen. Als ich gerade das Wasser aus meinem Auto ausgeladen hatte kam ein junger Mann einer anderen Firma und bot mir an,  mein Wasser hoch zu tragen, weil wir auf dem gleichen Stockwerk arbeiten. Dankbar nahm ich das Angebot an, da ich auch noch meinen Korb mit dem Essen für die Mittagspause zu tragen hatte.
Als ich in meinem Büro ankam, sagte ich zu meinem Kollegen: „Das war jetzt mal nett! Der nette Herr vom Büro nebenan hat mir eben mein Wasser hoch getragen“.
Völlig entgeistert sah mich mein Kollege an und fragte: „Warum hat er das gemacht?“ Ich antwortete nur: „Aus Freundlichkeit“. Das hat meinen Kollegen dann noch mehr verblüfft.
So wurde dieses alltägliche Geschehen zu einem Moment, der mich zum Nachdenken brachte. Leider ist es wirklich so, dass in unserer heutigen Zeit kaum noch etwas nur aus Freundlichkeit, aus Nächstenliebe oder aus Güte getan wird. Oft erwarten wir eine Gegenleistung für das was wir tun. Das hat zur Folge, dass wir diese Dinge auch schwer annehmen können, wenn ein anderer sie uns entgegenbringt. Man fragt sich schnell, „was erwartet der andere von mir?“
Geschenke gibt es an Weihnachten oder zum Geburtstag. Und selbst da ist es so, dass man fast schon in Zugzwang kommt, dass man auch etwas schenken muss, da der andere einem ja auch etwas geschenkt hat.
Und da ist dann Gott, mit seinem Geschenk an uns Menschen. Er schenkt uns seinen Sohn, dass er für starb, um uns das ewige Leben zu geben. Sofort, wird Gott in unser Denkschema eingebettet und wir meinen, dass wir dann ja auch etwas tun müssen, damit wir dieses ewige Leben erhalten können. Wir denken, wenn wir nur genügend gute Taten vollbringen, dann kann Gott ja gar nicht anders als uns in den Himmel einzulassen, wenn wir einmal gestorben sind.
Doch so funktioniert das nicht bei Gott! ER lässt sich nicht in unsere Denkweise von „Geben und Nehmen“ quetschen.

Wenn Sie wissen wollen, was es genau mit Gottes Geschenk an uns Menschen auf sich hat, dann sind Sie herzlich eingeladen zu unserem nächsten Vertikal-Kurs,

am 16.06.2016
um 19.30 Uhr,
zum Thema „Freispruch – Gott begnadigt uns“

Sie haben die vorangegangenen Abende verpasst?
Das macht gar nichts!

Die einzelnen Themen sind in sich schlüssig, so dass es nichts aus macht, wenn man einzelne Abende versäumt hat.

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