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Gedanken zum Advent

von Ellen Schmieg

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brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür.“
Als Kinder haben wir diesen Vers noch weitergesponnen: „…und wenn das fünfte auch noch brennt, dann hast du Weihnachten verpennt.“
Damit war natürlich gemeint, dass man dann eben Pech hatte, weil man zu spät dran war für all die Geschenke, die an Weihnachten auf einen warten.

Wieviel Wahrheit in diesem Spruch steckt, wurde mir erst klar, als ich erwachsen wurde.
Advent, das ist die Zeit, in der wir auf die Geburt Jesu warten. Jesus, Gott selbst, der sich dem Menschen zum Geschenk machte, um für unsere Vergehen den Schuldschein zu tilgen. Dies ist wohl das größte Geschenk, dass wir je erhalten können. Wir dürfen dieses Geschenk dankbar annehmen.

Advent heißt aber auch, auf die Jesu Wiederkunft zu warten, am Ende der Zeit, wenn er alle die an Ihn Glauben zu sich nimmt. In Jesaja 55,6 heißt es, „Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist.“ Was heißt das, solange er zu finden ist? Kann Gott denn so gemein sein, dass er sich irgendwann nicht mehr finden lassen wird? Nein, aber es wird in unserer Zeit immer schwieriger Ihn zu finden, weil wir immer weniger Grund haben Ihn zu suchen. So viele Dinge sind wichtiger geworden, als nach Gott zu fragen. Und so vergessen wir gerade in dieser Zeit viel zu schnell den Grund für Weihnachten. Wir verlieren uns in Schokoweihnachtsmännern, Plätzchen backen, Geschenke kaufen, etc. und Jesus hat dazwischen gar keinen Platz mehr.

Besinnen Sie sich wieder auf Weihnachten! Suchen Sie nach Gott! Denn einmal wird es zu spät sein. Einmal wird die fünfte Kerze brennen. Lassen Sie uns nicht Weihnachten verpennen!

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