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Ägyptenlager der FEG-Kids

von Kathrin Schürg

„Wie kommt ihr denn hierher? Seid ihr auch Sklaven?“
 
So begrüßte uns Josef am Freitgagabend in "unserem" Ägypten – einer idyllischen Wiese an der Hüttigsmühle. Sklaven waren wir – 16 Kinder im Alter von 5-8 Jahren und 5 Mitarbeiter – nun wirklich nicht, aber trotzdem sehr gespannt auf das, was uns an diesem Wochenende erwarten würde. Wir erlebten durch beeindruckende Theaterszenen und spannende Erzählungen das Leben von Josef mit. Der Pharao trat in seiner ganzen Würde und Pracht dabei genauso in Erscheinung wie die Brüder von Josef. "Lass mich an dich glauben, wie Josef es tat..." schallte unser Lagerlieder immer wieder lautstark über den Zeltplatz...
 
Nach einem leckeren Stockbrot vom Lagerfeuer ging es am ersten Abend gleich auf eine abenteuerliche Nachtwanderung. Nach dieser fielen wir müde in unsere Schlafsäcke. Am Samstagmorgen stand bei uns " Fit for Pharao" auf dem Plan. Da hieß es sich körperlich zu trainieren und chic zu machen, denn der Pharao erwartete Josef und uns. Am Nachmittag durften wir beim Basteln von Pharaonenkronen und Kugelpyramiden unsere Kreativität unter Beweis stellen. Nach einem kurzen heftigen Regenschauer spielten wir ein Geländespiel, bei dem die Kinder Getreide und Wasser in Wasserbomben durch ein von Banditen (die Mitarbeiter!) bewachtes Waldstück transportieren mussten. Danach schmeckten die Würstchen vom Feuer gleich doppelt so gut.
Nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer mit vielen Liedern, unserer Josefgeschichte und einem beeindruckenden Anspiel wollten wir eigentlich noch eine Schokobanane genießen und dann in unsere Schlafsäcke schlüpfen. Stattdessen erlebten wir unser größtes Abenteuer an diesem Wochenende: ein starkes Gewitter direkt über unserer Wiese. Doch Gott hielt seine schützende Hand über uns, sogar unsere Zelte blieben trocken und konnten müde bezogen werden. Am Sonntagmorgen feierten wir einen Gottesdienst, bei dem wir entdeckten, dass unser guter Vater im Himmel auch uns manches Schwere im Leben zumutet. Aber genau wie bei Josef ist er immer bei uns, hilft uns in unseren Nöten und möchte diese Schwierigkeiten dazu benutzen, dass er an SEIN Ziel mit unserem Leben kommt. Nach einer kurzen Schatzsuche und einer leckeren Maultaschensuppe ging es schon ans Zusammenpacken, denn die Eltern kamen zum gemeinsamen Kaffeetrinken auf die Wiese.

 

Und damit endete unser Lager, in dem wir viel Freude, Bewahrung und Gottes Nähe erleben durften. Vielen Dank an alle, die für uns gebetet und uns auch sonst unterstützt haben! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

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